Hervorragende Künstler spielen und singen an drei Tagen in und um einen der schönsten und akustisch besten Konzertsäle der Mosel-Region Musik des Barock. Das ist machernbaroque. Jahrzehntelang konzertierten im Barocksaal von Kloster Machern in Bernkastel-Kues Weltstars. Kein Wunder. Der Saal beeindruckt mit seiner Schönheit und gilt auch in der Musikszene als einer der akustisch besten in Deutschland.

ZU GAST WAREN U:A: Concerto Köln, Venice Baroque Orchestra, Lautten Compagny Berlin, Arte del Mondo, Ton Koopman, René Jacobs, Academy of St. Martin in the Fields, Grigori Sokolow, Freiburger Barockorchester, Musica Antiqua Köln, La Folia Barockorchester, Il Giardino Armonico, L‘Órfeo Barockorchester, Gidon Kremer, Pinkas Zuckerman, Barbara Hendricks, Jeanine

De Bique, Martin Stadtfeld, Dorothee Obelinger, Stefan Temmingh, Maurice Steger, Simone Kermes, Valer Sabadus, Dorothee Mields, Frank-Peter Zimmermann, Emma Kirkby, Peter Schreier, Jordi Savall, Jean-Pierre Rampal, German Brass, Julia Fischer, Christoph Prégardien, Thomas Quasthoff, Benedikt Klöckner, Mischa Maisky, Sabine Meyer …

„Alles, was man tun muss, ist, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu treffen.“

J.S. BACH

Freitag, 27.11., 18 Uhr im Barocksaal Kloster Machern
Barock Pur
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GOLDEN, VERSCHNÖRKELT, POMPÖS – so stellen sich die meisten von uns die Epoche des Barock vor. Wir denken es uns etwas kleiner und damit greifbarer, herzerwärmend und sinnlich. Die Musik des Barock entdeckte die Emotion als Gestaltungsziel. Es galt, die verschiedensten menschlichen Affekte – Freude, Liebe, Wut, Hass, Trauer, Zufriedenheit – musikalisch auszudrücken und die Zuhörerinnen und Zuhörer damit in ihren Herzen zu berühren. Stefan Temmingh, Blockflöte, Valer Sabadus, Countertenor, und die lautten compagney Berlin unter der musikalischen Führung ihrer Konzertmeisterin Birgit Schnurpfeil möchten genau das mit ihrem Konzert erreichen – eben Barock pur! Mitwirkende: Stefan Temmingh - Blöckflöte, Valer Sabadus – Countertenor, Birgit Schnurpfeil - Konzertmeisterin und musikalische Leitung

Samstag, 28.11., 15 Uhr im Kaiser-Pavillon Schloss Lieser
Kaffeekantate
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„EI, WIE SCHMECKT DER COFFEE SÜßE!“ Mit diesen Worten schwärmt Liesgen in Johann Sebastian Bachs Kaffeekantate, die 1734 im Leipziger Kaffeehaus „Zum Arabischen Coffe Baum“ uraufgeführt wurde. Die heitere Geschichte erzählt vom vergeblichen Versuch eines Vaters, seiner Tochter das tägliche Kaffeetrinken auszutreiben. Dass Bach selbst dem neuen Getränk nicht abgeneigt war, zeigen Abrechnungen von Orgelprüfungen und Hochzeiten; auch sein Haushalt besaß zahlreiche Kaffeekannen. Unter Bachs noch sieben lebenden Kindern waren auch die 26-jährige Catharina Dorothea aus erster Ehe und die achtjährige Elisabeth Juliana Friederica, genannt Liesgen. Im Kaiser-Pavillon von Schloss Lieser erklingt dieses charmante musikalische Plädoyer für das einstige Trendgetränk inmitten einer Kaffeetafel mit feinstem Kuchen – die Kaffeekantate Mitwirkende: Johanna Kaldewei - Liesgen, Sopran, Florian Götz - Vater Schlendrian, Bass, Christian Pohlers – Erzähler, Tenor

Samstag, 28.11., 18 Uhr im Barocksaal Kloster Machern, Benefizkonzert für das Kinderhospiz Trier
Zwischen Docht und Taste
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MARTIN STADTFELD hat in der Vielzahl seiner CD-Einspielungen auch zwei Weihnachtsalben eingespielt.Das erste in der Werkauswahl eher klassisch. Beim zweiten lässt er stärker Nostalgie und einen Hauch Pop zu, von amerikanischen Christmas-Standards bis zu neu arrangierten Chorälen. Bei seinem Konzert am historischen grossen Steinway-Konzertflügerl im Barocksaal von Kloster Machern spielt er eine Auswahl dieser Werke. Umgeben von Kerzenlicht sitzen Sie wahlweise in Liegestühlen oder auf bequemen Stühlen. Eine Kamera zeigt seine Hände auf einer Leinwand. Diese intime Atmosphäre verbindet Klang und Licht zu einem stillen Adventsmoment voller Erwartung und Wärme. Martin Stadtfeldt - Flügel

Sonntag, 29.11., 15 Uhr im Barocksaal Kloster Machern
Weihnachtsoratorium
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WIE JOHANN SEBASTIAN BACH in seinem „Entwurf einer wohlbestallten Kirchen Music“ 1734 beschreibt, dachte er sich die Aufführung der Weihnachtsgeschichte in vergleichsweise kleiner Besetzung. Eine ähnliche Konstellation erklingt auch beim Konzert im Barocksaal des Klosters Machern. Diese Interpretation ermöglicht eine besondere Durchsichtigkeit und Plastizität des Klanges, wie sie große kirchliche Aufführungen kaum erreichen. Ganz im Sinne Bachs musizieren vier Solisten, die zugleich die Chöre singen, ergänzt von acht weiteren Vokalsolisten und zwanzig Instrumentalisten mit historischen Instrumenten. Mit höchster musikalischer Kunst widmen sich die lautten compagney berlin unter ihrem Gründer und Leiter Wolfgang Katschner dieser Interpretation der Teile I/III und VI von Bachs Weihnachtsoratorium. Mitwirkende: Johanna Kaldewei - Sopran, Julia Böhme - Alt, Christian Pohlers - Tenor, Florian Götz - Bass , das Athos-Ensemble, das Orchester von machernbaroque 26 lautten compagey berlin auf Originalklanginstrumenten unter Leitung von Wolfgang Katschner